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CDU - Kreisverband Freiburg
 
 
 
 
 
 
 

CDU FREIBURG

 
 

CDU Freiburg fordert von der Bundesregierung einen aktiven Einsatz zur Stilllegung des KKW Fessenheim

Der CDU-Kreisverband Freiburg fordert von der Bundeskanzlerin und dem Bundesumweltminister, sich aktiv bei der französischen Regierung für die Stilllegung des KKW Fessenheim einzusetzen. Auf dem vergangenen CDU-Bundesparteitag in Leipzig hat die CDU Freiburg gemeinsam mit dem CDU Bezirks- und Landesverband einen Grundsatzbeschluss durchgesetzt, wonach die Bundesregierung aufgefordert wird, sich gegenüber Nachbarstaaten für die Stilllegung grenznaher Kernkraftwerke einzusetzen.
 
In der Debatte, die erst wenige Wochen her ist, betonte der CDU-Kreisvorsitzende Klaus Schüle, dass es nicht sein dürfe, dass die grenznahe deutsche Bevölkerung weniger gesichert sei, als die in anderen Teilen Deutschlands. Die deutsche Reaktorsicherheitskommission habe wesentlich mehr Sicherheitsprüfungen durchgeführt, als im europäischen Stresstest vorgesehen seien. So sind dort Beispielsweise keine Fragen zivilisatorischer Unfälle, wie Flugzeugabstürze oder gar Terrorangriffe berücksichtigt worden. Auch die Tatsache, dass die tragende Bodenplatte des KKWs in Fessenheim erheblich zu dünn ist, müsste mit Blick auf das Erdbebenrisiko zur sofortigen Stilllegung führen.
 
Die Bundesregierung hat in Deutschland Kernkraftwerke stillgelegt, die einen höheren Sicherheitsstandard erfüllen, als die KKWs in Frankreich.
 
Als Konsequenz daraus fordert die CDU Freiburg nach Bekanntwerden der Ergebnisse der französischen Atomaufsichtsbehörde in einem Schreiben von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesumweltminister Norbert Röttgen, sich in geeigneter Weise gegenüber Frankreich nachhaltig für eine Stilllegung des grenznahen Kernkraftwerks Fessenheim einzusetzen.

 
gez. Siegfried Lorek
Pressereferent CDU Freiburg