Petra Winkle (52)
Verheiratet, 3 Söhne (18, 20, 24 Jahre)

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Parteifreunde,

Seit 17 Jahren lebe ich mit meiner Familie in Hochschwarzwald, in Titisee-Neustadt. Meine 3 Söhne sind hier aufgewachsen, Kindergarten, Schule, Vereinsleben und Ehrenämter haben es mir einfach gemacht, mich schnell einzuleben.

Aufgewachsen bin ich in Reutlingen, dort habe ich meinen Realschulabschluss, eine Ausbildung zur Kauffrau im Eisenbahn- und Straßenverkehr gemacht und über den zweiten Bildungsweg die Fachhochschulreife erworben.
Beruflich war ich bei einer mittelständischen Firma angestellt.

Von 2006 – 2012 durfte ich die Erzieherinnen in unserem Kindergarten Arche Noah in Titisee-Neustadt als ständige Vertretung und Aushilfskraft unterstützen.
Ehrenamtlich habe ich mich in den verschiedenen Kindergärten und Schulen, die meine Kinder besuchten, als Elternbeirätin und Elternbeiratsvorsitzende eingebracht. Bis dato bin ich noch in verschiedenen Vereinen ehrenamtlich tätig. Kirchlich habe ich mich beim Weltgebetstag der Frauen engagiert und diesen hier in Titisee-Neustadt für 10 Jahre geleitet.

Kommunalpolitisch bringe ich mich seit 2009 ein; als Mitglied im Fachbeirat für Schule, Kinder und Soziales und im Stadtrat-Ausschuss für Tourismus und Wirtschaft. 2012 übernahm ich den Vorsitz des CDU Stadtverbands Titisee-Neustadt, 2014 wurde ich in den Stadtrat gewählt und dank der Wähler konnte ich meine Zeit im Stadtrat 2019 um 5 Jahre verlängern.

Werte sind für mich wichtig: Vertrauen, Ehrlichkeit, Offenheit, Glaubwürdigkeit und die Weitsicht sind einige davon. Und diese mit Leben zu füllen, ist für mich die Grundlage meines Tuns. Bedürfnisse bestimmen unsere Werte und es gilt, herauszufinden, was für jeden Einzelnen wichtig ist. Wenn wir zuhören, uns austauschen, miteinander reden, verstehen wir unsere Gegenüber und erkennen den Weg, den wir dann mit klaren Vorstellungen gehen können.

Ich lebe sehr gerne hier im ländlichen Raum, doch das Bild der Idylle trügt. In der digitalen Ökonomie drohen ländliche Regionen weiter abgehängt zu werden, Funklöcher und fehlende digitale Infrastruktur sind in aller Munde. Ich mache mir Sorgen um die Grundversorgung der ländlichen Bevölkerung: Ärztemangel, Lebensmittel, Kindergärten und Schulen nur einige zu nennen. Die Landwirtschaft hat sich in den letzten 50 Jahren grundlegend verändert. Viel weniger Landwirte ernähren heute viel mehr Menschen, dennoch verdienen sie immer weniger an den von ihnen produzierten Lebensmitteln. Landwirtinnen und Landwirte erhalten die landschaftliche Vielfalt und bringen Leben in unsere Dörfer. Sie bieten dort Arbeit, Kultur und Bildung. Zu viel Bürokratie, die Gängelung durch Umweltvorschriften, das nährt die Wut auf die Politik. Wir müssen ein Miteinander gestalten –
Regional statt Import –
Kooperation statt Verbotspolitik –
Lebendiges Land statt Land ohne Leben.

Tourismus ist für uns wichtig – vom Tourismus profitieren neben dem Gastgewerbe, dem Einzelhandel und den Dienstleistern auch unsere Kommunen. Der Tourismus blühte in Baden-Württemberg. Die Übernachtungszahlen stiegen stetig an…. Dann kam Corona. Die Umsatzausfälle dadurch betrugen allein im Zeitraum März bis Mai 2020 5,5 Mrd. Euro in BaWü. Um unseren Tourismus und die dazugehörigen Brachen zu stärken, muss nun die Tourismuskonzeption Baden-Württemberg schnell greifen, dazu gehören zum Beispiel die Stärkung des Gastgewerbes durch Ausschöpfung der Finanzierungsmöglichkeiten, Digitalisierung – schnellere Anpassung an den Wandel, um nur einige zu nennen.

Ich will unseren Mittelstand stärken –

Gerade bei uns hat der Mittelstand große Bedeutung. Er schafft bei uns Arbeitsplätze, er übernimmt in der Förderung von Kultur, Sport und Ehrenamt auch gesellschaftliche Verantwortung. Dafür braucht er unseren Rückenwind aus der Politik.
Unsere Unternehmen müssen sich wachsendem globalem Wettbewerb, zunehmender Digitalisierung und demografischen Wandel stellen. Aber vor allem den standorttreuen Mittelstand treffen die schwierigen Rahmenbedingungen: das reicht von sehr hohen Energiekosten über ein unattraktives Steuersystem und schwacher Infrastruktur bei Verkehr, Digitalem und Bildung bis hin zu immer mehr Bürokratie und überkomplexem Umwelt-Recht.

Ich stehe an der Seite unserer Polizei und unserer Einsatzkräfte

Der Rassismus muss konsequent bekämpft werden, es darf kein Einzelfall verharmlost werden. Aber wir dürfen doch nicht die Polizei und den gesamten öffentlichen Dienst unter Generalverdacht stellen. Diejenigen, die sich tagtäglich für unsere Sicherheit und unser Leben einsetzen, müssen auch von uns geschützt werden. Es ist unverständlich, dass Rettungs- und Einsatzkräfte während ihres Einsatzes angegriffen werden. Sie verdienen unsere Wertschätzung und unseren Dank mehr denn je.

Meine Damen und Herren, wir können Umweltschutz
Nach christlichem Verständnis sind Mensch, Natur und Umwelt die Schöpfung Gottes. Sie zu bewahren, ist unser Auftrag. Das Prinzip der Nachhaltigkeit ist fester Bestandteil christlich-demokratischer Politik. Ich will meinen Nachkommen eine Welt hinterlassen, die auch morgen noch lebenswert ist.
Ich setze auf Vernunft statt auf Ideologie.
Hysterie und Aktionismus helfen uns nicht weiter. Erfolgreicher Klimaschutz muss konsequent sein, aber auch die Menschen mitnehmen.
Strom, Heizen und Mobilität müssen sauberer werden sowie sicherer und bezahlbar bleiben.
Ich setze auf Forschung und Entwicklung statt auf Verbote.

All dies sind meine Anreize Politik für unseren Wahlkreis 46 zu machen – für Stadt und Land gemeinsam denken!

Ich will unseren Wahlkreis zurückgewinnen – ich möchte, mit Manuel Herder, dem Wahlkreis Freiburg 1 eine Stimme geben, die in Stuttgart nachhallt.

Danke schön