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Die Führung findet sowohl im Münster als auch in der näheren Umgebung

des Münster statt und zeigt die Bezüge zur mittelalterlichen Theologie

der Stadt auf.

Der Pastoralpsychologe Herr Prof. Dr. Dr. h.c. Heinrich Pompeÿ wird
mit der Führung vor dem Münster beginnen. Treffpunkt ist daher am
Bertoldsbrunnen. Er wird dabei die Botschaft, die ein Gebäude, wie das
Münster im Mittelalter, vermittelt hat im Zusammenhang mit der
Theologie dieser Zeit erläutern.

Die Frauen Union lädt Frauen und Männer herzlich dazu ein.

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Das Münster Unserer Lieben Frau zu Freiburg ist ein Lebens- und Glaubensdokument in Stein. Um den Glauben für die Menschen – die im Mittelalter zum größten Teil nicht lesen konnten - verständlich und erinnerbar zu machen, berücksichtigten die Baumeister der Kirchen des Mittelalters bei den Bauelementen wie bei der Formgebung des Raumes eine Zahlensymbolik, die sie mit der Lichtsymbolik und der Symbolik der Himmelsrichtungen kombinierten. Dies will die theologische Führung um und im Münster erschließen helfen.
Dabei möchte das Lebens- und Glaubensdokument in Stein nicht dogmatisieren, sondern inspirieren. Wie die Gesetzestafeln des Moses das Volk Israel an den Bund Gottes mit den Menschen erinnern, so vermittelt das Münster den Menschen der Stadt Freiburg ihre lebensnahe Verbundenheit mit Gott. Das Münster ist somit ein mystagogischer Ort, um das Heilshandeln Gottes und seine Weisung ins Gedächtnis zu rufen und zu deuten. Mystagogie besagt: Mit Herz und Verstand in theologische Lebensgeheimnisse eingeführt zu werden, um die verborgenen theo-logischen „Wirk“-lichkeiten (z. B. des Münsters) für das Leben zu erschließen.

Details

Beginn:
9. August 2019, 15:30 Uhr
Veranstaltungsort:
Bertoldsbrunnen
Anschrift:
Bertodlsbrunnen
79098 Freiburg
Deutschland

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