Ausschuss für grenzüberschreitende Zusammenarbeit eingesetzt.

Für die Menschen in Südbaden sind es nicht immer die großen, globalen Themen, die in dem deutsch-französischen Verhältnis relevant sind. Wichtiger sind regionale Fragen wie die Zukunft von Fessenheim nach Schließung des Kernkraftwerks, die Erleichterung für die Arbeit kleinerer Betriebe in den Grenzregionen oder die Wiedererrichtung der Bahnstrecke Freiburg-Colmar.

Um Lösungen für solche Fragen zu erarbeiten, wurde von Frankreich und Deutschland ein Ausschuss für grenzüberschreitende Zusammenarbeit eingesetzt.

Darin sind Interessenträger aus nationalen, regionalen und lokalen Gebietskörperschaften, Parlamenten sowie grenzüberschreitenden Einheiten aus beiden Staaten vertreten.

Am 30. September 2019 tagte der Ausschuss in einer ersten Sitzung in Straßburg. Mitglied, als einer von drei Bundestagsabgeordneten, ist der Freiburger Abgeordnete Matern von Marschall.

Sein Ziel für die Arbeit im Ausschuss, so Matern von Marschall, sei es: „Verbesserungen im Alltag der Menschen in unsrer Grenzregion zu erreichen. Wenn wir dort Fortschritte erzielen, dann wird das auch die Freundschaft zwischen unseren beiden Ländern stärken. Der Ausschuss kann schließlich ein Beispiel für künftige Zusammenarbeit in Grenzregionen für ganz Europa werden.“

Im Ausschuss sollen Schwerpunktvorhaben gemeinsam erarbeitet und laufend

fortgeschrieben werden. Darüber hinaus analysiert der Ausschuss die Auswirkungen neuer Rechtsvorschriften auf die Grenzregionen.

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