Am 20. November 2018 diskutierte die CDU Freiburg auf Einladung der Stadtratsfraktion mit interessierten Bürgern die Frage nach einem Gymnasium am Tuniberg. Es sprachen Dr. Klaus Schüle als bildungspolitischer Sprecher der CDU-Stadtratsfraktion, Hermann Maier als Leiter des Amtes für Schule und Bildung, sowie Silvia Schumacher als Ortvorsteherin von Opfingen.

Herr Dr. Schüle betonte die grundsätzliche Notwendigkeit der Planung einer weiterführenden Schule in den Tuniberg-Ortschaften. Die Bedarfslage sei eindeutig gegeben. Die CDU-Fraktion spreche sich dabei deutlich für den Bau eines Gymnasiums – in Abgrenzung etwa zu einer Gemeinschaftsschule – aus. Die rechtlichen und statistischen Hintergründe lieferte Herr Maier vom Amt für Schule und Bildung. Bereits im Schuljahr 2025/26 sei demnach damit zu rechnen, dass 7900 Gymnasiasten in Freiburg zur Schule gehen würden; dies entspräche einem Anstieg von 1100 Schülern im Vergleich zur momentanen Situation. Die Stadtverwaltung plane daher, nach Beauftragung durch den Gemeinderat zunächst den Ausbau bereits bestehender Gymnasien in der Stadt zu prüfen und in einem zweiten Schritt den Bau einer neuen Schule, gegebenenfalls am Tuniberg, zu planen. Silvia Schumacher betonte den Stellenwert eines solchen Vorhabens.

In der anschließenden Diskussion standen insbesondere mögliche Verfahrensbeschleunigungen im Mittelpunkt. Viele der anwesenden Bürgerinnen und Bürger haben selbst schulpflichtige Kinder und berichteten von langen Schulwegen, zu großen Klassen und gefühlter Unsicherheit bezüglich der künftigen Entwicklung. Im Vordergrund stand die Forderung, Gemeinderat und Verwaltung mögen sich möglichst schnell um die Entwicklung und Planung des Bauvorhabens kümmern. Herr Dr. Schüle betonte, diese Botschaft sei angekommen, man werde die Impulse aus der Bevölkerung für intensive Diskussionen in der Fraktion nutzen.

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