Bewerbung Landtagskandidatur für den Landtagswahlkreis Freiburg II (Wahlkreis 47) Zweitkandidatin

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Parteifreunde,

heute schreibe ich Ihnen, um mich als Zweitkandidatin für den Wahlkreis 47 in der kommenden Landtagswahl im März 2021 zu bewerben.

Mit dem Wahlkreis 47 bin ich sehr tief verwurzelt und empfinde ihn als meine Heimat und mein zu Hause. Hier bin ich nicht nur wohnhaft, sondern hier bin ich geboren und aufgewachsen.

Unsere Region ist ein wichtiger Teil für mich, hier wachsen meine Kinder auf. Hier liegt meine Zukunft, die meiner Kinder aber auch Ihre. Deshalb möchte ich unseren Standort - unsere gemeinsame Heimat - stärken.

Kurz zu meiner Person: Ich heiße Melanie Kienle, Mutter von zwei Kindern, von Beruf Rechtsanwältin und Dozentin an der DHBW in Lörrach. Ehrenamtlich setze ich mich für Kinder und benachteiligte Menschen ein, denn diese liegen mir sehr am Herzen. So bin ich
u. a. Elternbeirätin in der Schule meines Sohnes. Für mich ist es keine Frage, dass ich mich hier einbringe, denn nur so kann das Zusammenspiel einer zeitgemäßen Gesellschaft langfristig gelingen.

Ich bin von meiner Persönlichkeit ein Mensch, der sich nicht nur politisch für vieles interessiert und hinterfragt, sondern auch ein Mensch der zuhört und dem die Menschen wichtig sind. Handeln und aktiv sein zeichnet mich in vielerlei Hinsicht aus. Ich bin auch jemand, der sich nicht scheut Verantwortung zu tragen und wenn es sein muss, auch Hürden zu bewältigen und zu meistern – denn gerade Herausforderungen spornen mich an und motivieren mich dazu, über mich selbst hinauszuwachsen. Schon mehrfach konnte ich dies auch durch meine berufliche Tätigkeit unter Beweis stellen. Dies spiegelt sich auch wieder in der Wahrnehmung von mir durch mein Umfeld, welches mich als willensstarke und mutige
„Kämpfernatur“ bezeichnet.

Politik lebt vom Dialog und vom Meinungsaustausch. Deshalb werde ich unabhängig von dieser Bewerbung in den kommenden Wochen Befragungen durchführen, was hier die Menschen, Unternehmen, Vereine und Institutionen bewegt. Hier möchte ich vor allem

erfahren, welche Bedürfnisse tatsächlich in den verschiedensten Bereichen vorhanden sind, welche Ängste und Sorgen die Menschen hier vor Ort in sich tragen und welche Erwartungen sie an die Politik haben. Einiges kann man erahnen, aber eben nicht alles. Proaktiv zuhören und für die Menschen vor Ort da zu sein ist, worum es mir geht. Nur so können die richtigen Schlussfolgerungen gezogen und zielgerichtet agiert werden. Wir als CDU sind in der Pflicht, die Stimmen, die wir in den letzten Jahren verloren haben, wieder zurück zu gewinnen. Dies können wir nur schaffen, indem wir gemeinsam bürgernah sind, gemeinsam, zuhören die Bedürfnisse unserer Bevölkerung bzw. Mitmenschen wahrnehmen, ernstnehmen und vor allen Dingen handeln. Das Vertrauen in unsere Politik müssen wir wieder zurück gewinnen. Hier sind wir auf einem guten Weg, aber eben noch nicht am Ziel angekommen.
Themen, die mich sehr tangieren, sind natürlich die Themen Bildung, Chancengleichheit und Vereinbarkeit von Beruf und Familie, weil ich durch meine derzeitige Lebenssituation tagtäglich mit diesen Herausforderungen persönlich konfrontiert bin.
Deswegen ist für mich klar: Kitaplätze müssen zwingend ausgebaut werden und Bildungspolitik muss noch intensiver angegangen werden.
Aber auch das Thema Digitalisierung steht auf meiner Agenda ganz weit oben. Gerade durch die derzeitige Situation im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie wurde uns einmal mehr aufgezeigt, wie wichtig das Thema ist. Das gilt nicht nur für die Schulbildung, sondern auch für die Sicherung der Arbeitsplätze um hier weiterhin wettbewerbsfähig sein zu können. Hier muss noch Vieles auf den Weg gebracht werden und ich würde gerne einen nachhaltigen Beitrag dazu leisten.
Ein guter Standort zeichnet sich durch seine Attraktivität aus. Landschaftlich stehen wir ganz weit oben. Kulturell haben wir hier in unserem „Ländle“ auch einiges zu bieten.
Aber wir müssen weiterhin hier für Unternehmen als Standort interessant bleiben. Dafür müssen wir die richtigen Rahmenbedingungen schaffen. Damit hier nicht nur ortansässige Unternehmen bleiben, sondern auch weiterhin weitere Unternehmen gegründet werden. Neugründungen müssen besonders gefördert werden. Hier müssen Anreize geschaffen werden.
Arbeitsplätze müssen sicher sein oder müssen gesichert werden. Wirtschaft stärken heißt Zukunft sichern!
In diesem Zusammenhang gehört natürlich auch die Thematik bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und eine gut angebundene Infrastruktur anbieten zu können. Denn allein das Vorhandensein von Arbeitsplätzen stellt keinen Anreiz für den Standort Freiburg und Umgebung dar. Wir müssen diesen attraktiv gestalten. Hierzu gehört bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Das Umland muss hier noch besser angebunden werden. Hier liegt noch eine wesentliche Aufgabe vor uns.

Aber auch der Umweltschutz muss noch intensiver in den Blickpunkt genommen werden. Landwirtschaft und Naturschutz müssen im Einklang stehen.
Wir brauchen eine nachhaltige und wettbewerbsfähige Landwirtschaft. Sie sichert uns unsere Versorgung mit hochwertigen Lebensmitteln, pflegt die Naturlandschaft und ist eine unverzichtbare und starke Säule in unserer Region.
Die Herausforderungen an die Landwirtschaft sind unbestritten groß, denn hier wird von den Bürger/innen in unserer Region erwartet, dass die Landwirte die Umwelt mehr schützen, weniger Pflanzenschutzmittel einsetzen und ihre Tiere artgerechter zu halten. Diese Thematik muss in den Blickpunkt genommen werden. Aber auch hier gehört zur Wahrheit, die Frage, inwieweit die Wasserversorgung auch in unserer Region gesichert ist. Das ist ein Punkt, der nicht außer Acht gelassen werden darf.
Für mich gibt es das ganz klare Ziel: Der Handel von Lebensmittel muss fair sein - gegenüber Landwirten und Verbrauchern.
Verbraucher brauchen gute Lebensmittel. Wenn Marktmacht missbraucht wird und unfaire Bedingungen herrschen, dann leiden darunter Landwirte genauso wie Verbraucher. Gute Lebensmittel, Tierwohl und angemessene Preise gehen nur einher mit einer Fairness des Handels.
Hier benötigt man moderne Technologien, die gefördert werden müssen. Die Digitalisierung spielt auch hier eine entscheidende Rolle, denn dadurch kann die Landwirtschaft umweltfreundlich und wirtschaftlich effizienter genutzt werden.
Mir ist es ein persönliches Anliegen, eine intakte Natur zu bewahren. Deshalb setze ich mich für Maßnahmen ein, die den Artenschwund stoppen, Wasser und Böden besser schützen, die Luft sauberer halten und die richtigen Ressourcen im Kreislauf führen.
Ich möchte einen aktiven Beitrag für unseren Wahlkreis Freiburg II leisten.

Dafür bitte ich um Ihr Vertrauen und Ihre wohlwollende Unterstützung meiner Bewerbung.

Über ein persönliches Gespräch mit Ihnen, um über das Bewerbungsschreiben hinaus sich über inhaltliche und persönliche Aspekte auszutauschen, würde ich mich sehr freuen.

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Melanie Kienle

  • Juli-August: Vorstellung der Bewerber in den Verbänden und Vereinigungen

  • Anfang/Mitte September: Online-Kandidatenduell jeweils für den Wahlkreis mit der Möglichkeit zum Fragen-Stellen

  • Mitte September: Nominierungsveranstaltungen für die Wahlkreise 46 und 47

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Es ist Zeit für Verantwortung: Landtagswahl 2021