Der Ortsverand Waldsee stellt sich vor
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oder Vorstandssitzungen zu kommen.
Wenn Sie über Termine informiert werden möchten, wenden Sie sich bitte an:
Joachim Ortmann
Tel.: (0761)-6806-6410
E-Mail: JoachimOrtmann[Klammeraffe]yahoo[Punkt]de
Wir freuen uns auf Sie!
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Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Spielstraße?
Eine Umfrage der CDU Waldsee in den Spielstraßen des
Stadtteils Waldsee
Freiburg-Waldsee, 5. Juni 2010. CDU Waldsee stellt
Ergebnisse ihrer Umfrage in den Spielstraßen des Stadtteils vor.
Die Umfrage fand ein erfreulich großes Echo bei den Anwohnern der betroffenen Straßen: Von gut 300 Umfragebögen, die die CDU Waldsee in die Briefkästen der Spielstraßen im Stadtteil verteilt hatte, wurden 64 zwischen 10. und 31. Mai 2010 zurückgegeben. Offensichtlich bestand ein großes Bedürfnis, die Meinung über die Verkehrsberuhigungsmaßnahmen mitzuteilen.
Häufigster Kritikpunkt der Anwohner ist die Nichteinhaltung der vorgeschriebenen *Schrittgeschwindigkeit* durch Autofahrer und Radfahrer. So geben 77% an, es werde nur selten mit Schrittgeschwindigkeit gefahren. Immerhin 16% beobachteten, dass diese Höchstgeschwindigkeit „meistens“ eingehalten werde; aber „nur, wenn Kinder auf der Straße spielen“, wie ein Umfrageteilnehmer anmerkt.
Wird die Schrittgeschwindigkeit nicht eingehalten, so ist es nicht verwunderlich, dass die Anwohner die *Sicherheit der spielenden Kinder* nicht gewährleistet sehen. Nach der Beobachtung von 67% spielten „oft“ Kinder auf der Straße. Nur 31% schätzen die Situation der Kinder sicher ein, während es 69% nicht für sicher halten, wenn Kinder auf der Straße spielen. Ein Umfrageteilnehmer kreuzte bei der Frage, wie oft Kinder auf der Straße spielen, „nie“ an und fügte hinzu, dass er Angst um die eigenen Kinder hätte. Ein Teilnehmer ärgert sich, Kinder würden von Autos häufig von der Straße gedrängt oder „weggehupt“.
Einigen Anmerkungen zufolge wird die Sicherheit spielender Kinder durch Unübersichtlichkeit wegen der vielen parkenden Autos verschlechtert. Das
*Parken* in gekennzeichneten Flächen wird nach 67% „meistens“ eingehalten, 15% kreuzten sogar „fast immer“ an.
Anders sehe die Situation allerdings an Tagen aus, an denen *Bundesligaspiele* im Stadion stattfinden. An diesen Tagen würden nicht nur die Parkregeln missachtet, sondern auch Raser häufiger beobachtet, so die Anmerkungen vieler Umfrageteilnehmer.
Die Frage, ob die Einrichtung von *Bodenwellen* („schlafenden Polizisten“) zum Erzwingen der Schrittgeschwindigkeit
begrüßt würde, beantworten die Anwohner zwiespältig: Eine knappe Mehrheit von
56% ist dafür, 44% sind dagegen. Eine Umfrageteilnehmerin nahm die Frage
humorvoll und schlägt den Einsatz „wacher“ Polizisten zur Ahndung von
Falschparken vor.
Insgesamt finden die Spielstraßen trotz aller Kritik
jedoch *große Zustimmung*: 45% sind mit ihrer Spielstraße „ziemlich
zufrieden“, für weitere 25% ist sie sogar ein „voller Erfolg“. Ein
Umfrageteilnehmer lobte, soziale Kontakte zwischen Nachbarn seien durch die
Spielstraße gefördert worden. 15% finden, die Stadt hätte sich das Geld für den
Umbau besser sparen sollen, weitere 15% hätten die Verkehrsberuhigung sogar
gerne rückgängig gemacht. Einer Anwohner gibt an, er suche bereits eine andere
Wohnung, um vor den Trillerpfeifen bolzender Kinder zu fliehen.
Den Platz für Anmerkungen nutzten viele Umfrageteilnehmer
für *Verbesserungsvorschläge*: Von mehr Kontrollen über
bessere (Boden-)Markierungen (Emil-Gött-Straße) und mehr Poller oder Bäume bis
hin zu der Idee, die Wilhelm-Dürr-Straße zugunsten der Kindersicherheit zur
Einbahnstraße zu machen, zeigen sich viele sehr engagiert. Ein Anwohner der
Dimmlerstraße hält die Parksituation für zu eng z.B. für Rettungsfahrzeuge.
Manche beobachteten, dass die Verkehrsregeln für Spielstraßen vor allem von
Ortsfremden missachtet würden (im Falle der Tuslingerstraße etwa von Besuchern
des Berthold-Gymnasiums) und schlugen vor, Spielstraßen nur für Fahrzeuge von
Anwohner zu öffnen.
Bürgersprechstunde mit Stadtrat Martin Kotterer im Stadtteil Waldsee
Am Montag, 22. März 2010 besuchte Stadtrat Martin Kotterer auf Einladung des CDU-Stadtbezirksverbands Waldsee den Stadtteil in Freiburgs Osten zu einer Bürgersprechstunde unter dem Motto „CDU hört zu!“.
Intensiv wurde über die Energiepreise der Badenova diskutiert. „Warum sponsert Badenova mit viel Geld ein Fußballstadion, während Badenova bei den Energiepreisen für die Verbraucher ganz oben mitspielt?“ fragte ein Bürger. Es sei zudem als Gasbezieher schwer zu verstehen, dass Strom- und Gasbezieher der Badenova höhere Preise bezahlen müssten, „um die städtischen Finanzen zu unterstützen“, während Bürger mit Ölheizung nicht zur „städtischen Kassensanierung“ herangezogen würden.
Angesprochen wurde auch die Rede von Bürgermeister Otto Neideck beim politischen Aschermittwoch der Jungen Union. Die Anwesenden zeigten große Sympathie für die von ihm vorgeschlagenen Änderungen am Steuersystem und würden eine rasche Umsetzung sehr begrüßen.
Außerdem wurde über gegenseitige Behinderungen von Fußgängern, Radfahrern und Skatern auf Teilen des Dreisamuferwegs gesprochen, sowie über die gegenwärtige Teilsperrung der Sandfangstraße wegen Bauarbeiten.
Herr Kotterer sagte, es sei ihm ein Anliegen, keine großen Reden zu halten, sondern den Bürgern vor allem zuzuhören. Er stand für alle Fragen und Kritik Rede und Antwort und sicherte zu, sich die vorgebrachten Anliegen für die weitere Arbeit im Gemeinderat zu Herzen zu nehmen.
CDU Waldsee wählt neuen
Vorstand
Joachim Ortmann einstimmig zum neuen Vorsitzenden
gewählt;
kontroverse Diskussion mit dem Landtagsabgeordneten Dr. Klaus Schüle
Freiburg-Waldsee, 20. Juli 2009
Der CDU-Ortsverband Waldsee hat einen neuen Vorstand
gewählt. Neuer Vorsitzender ist Joachim Ortmann. Der 24-jährige studiert Physik
an der Albert-Ludwigs-Universität. Er löst Andreas Hall ab, der als
Bürgermeister nach Kirchzarten gegangen ist. Als Stellvertreter wurden Maike
Haupt, Dr. Bernhard Lehr und U. Schroeder gewählt.
Die Sitzung leitete der Kreisvorsitzende Dr. Klaus Schüle
MdL. Anschließend berichtete Schüle über aktuelle Themen. Die Erkenntnis, dass
immer größere Staatsverschuldung der falsche Weg ist, sei viel zu spät
gekommen, so Schüle. Das Umdenken habe aber zuerst in der CDU stattgefunden. Im
anschließenden Gespräch wurden auch die Themen Steuerpolitik, Stadttunnel, und
Spielstraßen kontrovers diskutiert.
In seinem Schlusswort lud Joachim Ortmann alle
Interessierten zur Mitarbeit ein. Er freue sich auf die neue Aufgabe und die
bevorstehende gemeinsame Arbeit. Der neue Vorstand sieht seine Aufgabe darin,
Ansprechpartner für die Bürger vor Ort zu sein, sich für lokale Anliegen
einzusetzen und über Politik zu informieren, sowie diese zu vermitteln. Der
CDU-Ortsverband Waldsee hat derzeit 60 Mitglieder.



